Artikelbild - Braucht man als Musikerin bzw. Musiker Social Media

Überall wird einem suggeriert, dass man als Musiker/in auf allen wichtigen Social Media Kanälen präsent sein sollte. Je nachdem, welche Fans man ansprechen möchte, ist Facebook, Twitter, Google Plus, YouTube, Instagram, Snapchat usw. der richtige Kanal.

Facebook hat zwar die meisten Mitglieder, dafür aber überwiegend die Generation Ü30. Twitter wird meist außerhalb Deutschlands genutzt und Google Plus wurde leider nie richtig groß. YouTube, Instagram und Snapchat sind wiederum bei den jüngeren Menschen sehr beliebt.

Ich selbst wäre ehrlich gesagt froh, wenn eines Tages Social Media in der Versenkung verschwinden würde. Das Pflegen mehrerer Kanäle kostet jede Menge Zeit – Zeit, die man als Musiker/in lieber in die Musik investieren würde.

Ich frage mich deswegen des öfteren, ob es für Fans und Musiker/innen nicht einfacher wäre, wenn es nur noch einen Anlaufpunkt gäbe: die Website zum Beispiel. Klar, wird die Website immer als Oldschool hingestellt. Sie sei nicht mehr zeitgemäß und gerade bei der jüngeren Generation nicht mehr hip. Aber ist das wirklich so? Und warum wird sie dann trotzdem noch von Musikerinnen und Musikern als Hauptangelpunkt für die Interaktion mit Fans genutzt?

Ist es vielleicht die Angst vor dem größten Nachteil eines sozialen Netzwerkes? Das es Pleite geht und die ganze Arbeit, die man hinein gesteckt hat, umsonst war? Und im schlimmsten Fall Fans verloren gehen?

Natürlich haben soziale Netzwerke auch Vorteile: der direkte Kontakt zu Fans und anderen Musikerinnen bzw. Musikern, sowie das virale Verbreiten von Informationen ist einer der Gründe, warum ich Facebook und Co. nutze.

Nichtsdestotrotz schätze ich an der eigenen Website die Unabhängigkeit bei der Gestaltung, sowie beim Erstellen der Inhalte. Während man in sozialen Netzwerken sehr stark von der jeweiligen Plattform abhängig ist. Die eintönigen und für alle gleichen Layouts, die konfusen AGBs oder die (oft ohne Vorwarnung) jederzeit mögliche Löschung des Accounts.

Das war nun meine Meinung zu sozialen Netzwerken in Verbindung mit der Musik.

Wie ist Deine Meinung dazu?

Als Fan: wie informierst Du Dich am liebsten über Deine Lieblingsmusikerin bzw. Deinen Lieblingsmusiker?

Als Musiker/in: wie interagierst Du am liebsten mit Deinen Fans und lässt Ihnen die neuesten Informationen zukommen?

Artikelbild - Bilder und Videos der Musikmesse und Prolight + Sound 2016

Seit 2013 bin ich nun jedes Jahr auf der Musikmesse und Prolight + Sound in Frankfurt. Es sind zwei Messen, die fast zur gleichen Zeit in den Messehallen Frankfurt stattfinden und Musikliebhaber aus der ganzen Welt anziehen.

Aufgrund eines neuen Konzeptes war die Musikmesse und Prolight + Sound 2016 anders, als die Jahre zuvor.

Gerne kannst Du meine Bilder und Videos aller Messen anschauen.

Artikelbild - Musik-Dein ständiger Begleiter

Für viele Menschen gehört Musik zum Leben, wie die Luft zum atmen.

Meist fängt schon der Morgen mit guter Musik an. Das Radio mit dem Lieblingssender angeschalten und schon wird mit guter Laune in den Tag gestartet. Das ist natürlich recht praktisch – den zusätzlich zu (hoffentlich) guter Musik wird man gleich noch mit Neuigkeiten versorgt und anderweitig unterhalten.

Für unterwegs – sei es zur Arbeit, zur Schule oder zur Uni  – gibt es jede Menge portable Musikplayer, wie Smartphones, iPods, iPhones usw. In öffentlichen Verkehrsmitteln lässt sich so die lästige Wartezeit besser überbrücken. Auf dem Fahrrad radelt es sich leichter und im Auto wird meist über das Radio, den USB-Stick oder einer Bluetooth-Verbindung vom Smartphone zum Radio Musik gehört.

Wie es nun in der Schule mit den Möglichkeiten des Musikhörens aussieht, weiß ich allerdings nicht. In der Pause wird es kein Problem sein. Aber im Unterricht? Vielleicht heimlich mit Ohrstöpsel (inEar)? Gerne kannst Du mir das in den Kommentaren mitteilen, falls Du noch die Schulbank drückst.

An vielen Arbeitsplätzen dürfte es wohl üblich sein, ein Radio laufen zu lassen. Hat man nicht gerade einen Einzelarbeitsplatz bzw. ein eigenes Büro, muss mit den Kolleginnen/Kollegen ein Kompromiss zwecks Senderauswahl getroffen werden. Bei unterschiedlichem Musikgeschmack bestimmt nicht ganz einfach.

Abends geht es natürlich weiter mit dem Musikhören: Zuhause, bei Freunden, in einer Kneipe, einer Bar, im Club usw.

Wie bereicherst Du Dir mit Musik den Tag?

Artikelbild - STEMS-meine ersten Gehversuche

Wie ich in einem früheren Artikel schon geschrieben habe, war ich letztes Jahr bei Musik Klier in Nürnberg. Dort fand der STEMS-Workshop von Native Instruments statt (mehr dazu hier).

Am vergangenen Dienstag bekam nun die Profi-DJ-Software „Traktor Pro 2“ das lang ersehnte Update (Version 2.10.1) u. a. für die Nutzung des STEMS-Formats.

Bis jetzt war nämlich das Abspielen von STEMS in „Traktor Pro 2“ nur mit der passenden Hardware (Traktor Kontrol D2, F1, S5 oder S8) möglich. Die neue Version der Software „Traktor Pro 2“ unterstützt nun die Anzeige von vier Spuren pro Deck und erlaubt das Auflegen von STEMS mit jedem MIDI Controller, welcher mit „Traktor Pro 2“ arbeitet.

Das heißt, dass sich jetzt auch u. a. mit dem Kontrol S4 über die Tasten der Remix Decks die einzelnen Spuren der STEMS muten und wieder anschalten lassen. Über die Loop Encoder lässt sich deren Lautstärke kontrollieren und Filter anwenden. Im STEMS View von „Traktor Pro 2“ sind die STEMS als farbige Wellenformen sichtbar. 65 Tracks im STEMS-Format werden von Native Instruments gleich noch kostenlos mit dazugelegt.

Und so habe ich mich an die ersten Gehversuche mit STEMS gemacht und das Ganze mal in der Praxis ausprobiert. Den ersten guten Eindruck hat „Traktor Pro 2“ auf jeden Fall hinterlassen.

Ich hatte schon die Befürchtung, dass man dafür ein Studium braucht. Aber nein, die ersten Schritte waren sehr einfach und orientieren sich am System von „Traktor Pro 2“. Soll heißen, die Bedienung ist genauso, wie bei den Track- bzw. Remix-Decks.

Ich denke, das STEMS sehr viel Potential hat, das DJing wesentlich kreativer zu gestalten. Zumindest hat mich die erste Bedienung schonmal überzeugt. Alles andere wird die Zeit zeigen. Denn „Übung macht den Meister“.

Artikelbild - Hinter den Kulissen eines DJs

(um den Lesefluss nicht zu stören, benutze ich das Wort „DJ“ für die weibliche, wie auch die männliche Form)

„Das bisschen Auflegen kann doch heutzutage jeder. Was muss ein DJ schon großartiges leisten, das macht doch mittlerweile sowieso alles die Software.“ – so, oder so ähnlich schallt es immer wieder aus den Mündern von Leuten, die leider nicht viel darüber wissen.

Natürlich vereinfacht bzw. verändert DJ-Software das Auflegen und bietet mittlerweile ungeahnte Möglichkeiten, dem Publikum richtig einzuheizen. Aber nichtsdestotrotz steckt viel mehr hinter dem DJing, als das bloße Auflegen – eine Menge Vorarbeit ist nötig, um einen erfolgreichen Gig hinzubekommen:

Zu einer der wohl wichtigsten Tätigkeiten eines DJs gehört das Vorhören, Beschaffen der Informationen und der Kauf, neuer Tracks. Die Möglichkeiten dafür sind ja mittlerweile schier unbegrenzt: von Vinyl über CDs, bis hin zu Downloads (wav, mp3 uvm.), kann in den jeweiligen Geschäften bzw. Downloadportalen alles erworben werden.

Dadurch ergibt sich natürlich mit der Zeit eine riesige Sammlung abertausender Tracks, die u. a. mit Hilfe von Playlists organisiert wird. Cue-Punkte, Loops und andere Einstellungen werden teilweise vor dem Auftritt schon gesetzt. Hardware muss auch regelmäßig gewartet oder sich in neue eingearbeitet werden.

Nicht zu vergessen ist die Werbung. Bei den meisten DJs dürfte sich diese wohl zum größten Teil im Internet abspielen. Website und soziale Netzwerke müssen gepflegt werden: neue Tracks, Bilder und Videos hochladen, Kommentare und E-Mails beantworten usw.

Das klingt nach sehr viel Arbeit. Ist es auch. Aber solange man Spaß dabei hat und mit Leidenschaft an die Sache rangeht, empfindet man es nicht als Arbeit im negativen Sinne, sondern als Erfüllung.